Wir sind unserem Ziel einen guten Schritt näher gekommen

Veröffentlicht am 19.11.2018 in Kommunalpolitik

Gutachten bestätigt die Wirtschaftlichkeit für das Baugebiet auf dem Gollacker

Nachdem im Bauschuss des Niddataler Stadtparlaments Experten die Wirtschaftlichkeit des Baugebiets auf dem Gollacker in Assenheim bestätigte, äußern sich die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung erfreut über das Ergebnis. Der Gutachter bestätigte, dass das Baugebiet kein Verlustgeschäft für die Stadt wird, so wie dies von manchen Kritikern bisher falsch dargestellt wird.

 

„Wir sind unserem Ziel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen wieder einen guten Schritt naher gekommen. Wir wollen dass sich Krankenschwestern, Erzieherinnen oder Handwerker auch zukünftig in Niddatal eine Wohnung leisten können“, so der Vorsitzende Erhard Reiter. Die Sozialdemokraten verweisen darauf, dass allen Ortens im Rhein Main Gebiet die Mietzinsen ansteige und bezahlbarer Wohnraum auch in Niddatal dringend benötigt werde. Deshalb wolle man dafür sorgen, dass im Baugebiet bezahlbarer Wohnraum entstehe.

 

Verwundert äußern sich die Sozialdemokraten darüber, dass die schwarz/grüne Landesregierung mit einer Baulandoffensive Städte und Gemeinden auffordert ihre genehmigten Wohnbauflächen zu nutzen, um der Wohnungsnot Herr zu werden, während vor Ort von CDU und Grünen Stimmung dagegen gemacht wird.

Reiter kritisiert auch, dass bisher kein Signal aus dem Landratsamt bezüglich der Schaffung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft zu vernehmen sind.

 

Die Genossen verweisen darauf, dass sie vor der Kommunalwahl deutlich erklärt haben, dass sie sich für das Baugebiet Gollacker stark machen wollen. „Mit unserer klaren Haltung haben wir bei der Kommunalwahl erheblich an Stimmen dazu gewonnen und sind mit Abstand die stärkste Fraktion geworden, gerade auch in Assenheim. Wir setzen jetzt das um, was wir vorher klar und deutlich angekündigt haben und wofür wir gewählt wurden, zumal es auch keine neuen Argumente gibt, die dagegen sprechen“, erklärte Reiter.

 

Eine Bebauung der „Grünen Lunge“ am Sportgelände in Assenheim, wie von CDU und Grünen gefordert, lehnen die Genossen weiterhin ab. Die Freizeitfläche wollen die sie unbedingt erhalten.

 

Der Gollacker ist seit Jahrzehnten im regionalen Flächennutzungsplan als eine für Wohnzwecke zu bebauende Fläche vorgesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der regionale Flächennutzungsplan gilt auch unter Naturschützern als Kompromiss zwischen der Notwendigkeit Wohnraum zu schaffen und dem Erhalt von Ackerböden. Die Fläche sei das letzte sinnvoll zu realisierende Baugebiet in Assenheim.

 

https://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Kein-Verlustgeschaeft;art472,516545