SPD. Wir für SIE in NIDDATAL

Wir sind erwischt worden ;-)

Veröffentlicht am 30.09.2020 in Stadtpolitik

Was war denn das gestern? Da hat doch wirklich die SPD bei der CDU angefragt, ob es einen
übergreifenden Kompromiss geben kann über die Streitthemen Kindergarten Ilbenstadt und
Gollacker.
Wer unsere Homepage verfolgt, wird feststellen, dass wir seit der Wahl des neuen Bürgermeisters im
März das Gespräch suchen. Die CDU signalisiert uns des Öfteren, dass nur wenig Vertrauen für eine
Zusammenarbeit aus ihrer Sicht gesehen würde. In den gemeinsamen Ausschusssitzungen am 16.9.
und 23.9. hat Herr Hahn mehrmals eindringlich um unsere Zustimmung gebeten. Wir alle sollten
kompromissbereit sein und einen Neuanfang wagen.


Einen wirklichen vertrauensfördernden Beitrag dazu hat die CDU am 29.09.2020 nicht geliefert.
Unsere Vorstellung von vertraulichen Gesprächen ist es NICHT, dass diese bei der nächstmöglichen
Gelegenheit öffentlich zerrissen werden.
Nachdem Herr Hahn in der Ausschusssitzung am 23.9. sagte, der Brunnen könnte problemlos vom
Brunnengelände an einem anderen Ort, z.B. am Ilbenstädter Bunker aktiviert werden, fanden wir die
Idee gut: Wir suchen einen Kompromiss! Unser Kompromiss wäre der Brunnen am Bunker, eine
Erweiterungsoption für die Kita am Brunnengelände und eine gemeinsame Lösung für den Gollacker.
Leider haben wir erst am Abend in der Diskussion eine Aussage von der CDU dazu bekommen. Wir
hatten diesen Vorschlag absichtlich nicht in der Ausschusssitzung eingebracht, weil wir allen
Fraktionen Gelegenheit geben wollten, dies intern zu besprechen.
Auch die Gespräche aus dem Frühjahr sind leider nicht zum Ziel gekommen. Wir haben auch über
mögliche Alternativstandorte für den Kindergarten gesprochen. Nach seiner Einführung wollte der
Bürgermeister wieder Gespräche suchen, dazu ist es in dem Rahmen nie gekommen, auch gestern
nicht, wie jeder der Anwesenden erlebt hat.
Und natürlich werden Vertreter der SPD auch vom Bürgermeister einzeln angesprochen und um
Dinge gebeten. Ohne Mail, ohne Protokoll. Fragen Sie den Bürgermeister, ob es solche Gespräche
gibt.
Wir sind der Überzeugung, dass es eben Gesprächsangebote geben muss, um schwierige Situationen
zu lösen und Kompromisse zu finden. Für Niddatal.