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Warum der Kindergarten in Ilbenstadt alle Niddataler betrifft!

Veröffentlicht am 29.09.2020 in Stadtpolitik

Und wenn ich jetzt in Assenheim, in Bönstadt, in Kaichen wohne? Was betrifft mich denn der Kindergarten in Ilbenstadt?

Der Bürgermeister möchte 7(!) Gruppen in Ilbenstadt errichten. Damit haben wir, je nach zukünftiger Auslegung des katholischen Kindergartens in Ilbenstadt, 11 bis 12 Gruppen in Ilbenstadt. Der Bürgermeister möchte den bestehenden, derzeit still gelegten, Trinkwasserbrunnen zur Flächenfreisetzung abreißen.

7 Gruppen sind aus unserer Sicht mindestens 3 Gruppen zu viel für den Bedarf in Ilbenstadt. Das bedeutet, dass die Kinder für 3 Gruppen aus anderen Stadtteilen nach Ilbenstadt pendeln werden. Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Und das für Jahrzehnte. Diesen Zeitaufwand und die Kosten tragen die Mitbürger in Assenheim, in Kaichen, in Bönstadt. Und es tragen die jungen Familien, denn die haben Kindergartenkinder. Und jetzt kann jeder sich die Frage stellen, ob die eigenen Kinder, die Enkelkinder, die Kinder der Nachbarn betroffen sein werden.

Und mit dem Brunnen wird ein Baustein abgerissen, der von der OVAG, unserem Trinkwasserversorger für ganz Niddatal, dringend gesucht wird. Zusätzlich können wir den Vogelsberg, unsere jetzige Trinkwasserquelle, die derzeit stark unter sinkenden Grundwasserspiegeln und damit einhergehendem Baumsterben leidet, entlasten. Auch das geht in Zeichen des Klimawandels alle an.

Lassen Sie uns jetzt handeln. Kommen Sie zur Stadtverordnetenversammlung am 29.09.2020 um 20.00 Uhr nach Ilbenstadt.