Der Magistrat möchte diese Präsentation jetzt auch den Bürgern vorstellen. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Weg. Wir sind sehr gespannt, wann das statt findet, wie viele Bürger dieses Angebot wahr nehmen und haben natürlich ein wenig die Befürchtung, dass wir uns da gegenseitig Konkurrenz machen. Wir ziehen ja auch mit dem Thema durch die Stadtteile.
Bei der Diskussion sind wir dann auch – das muss wohl so sein – bei einer möglichen neuen Turnhalle angekommen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU erläuterte laut, dass er sich bei diesem Antrag der SPD sehr wohl eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gewünscht hätte. Das sei ja ein Antrag der SPD gewesen. Nach einer Randbemerkung von Dirk Schneider, das gelte wohl nicht für eigene Anträge, möchte ich hier etwas klar stellen.
Die CDU hat mit Ihrer Mehrheit den Antrag der SPD zur verpflichtenden Darstellung der wirtschaftlichen Auswirkungen aller Anträge abgelehnt.
Eine Diskussion über eine mögliche Sporthalle in Assenheim muss trotzdem geführt werden. In naher Zukunft trifft der Kreis die Entscheidung, ob eine Einfachhalle ohne finanzielle Beteiligung der Stadt oder eine Zweifachhalle mit Beteiligung der Stadt errichtet werden soll. Danach steht diese Entscheidung für die nächsten 30 bis 40 Jahre im wahrsten Sinne des Wortes. Mich wundert es immer wieder, dass es Stadtverordnete gibt, die dieses Thema gar nicht diskutieren und erst recht nicht die Bürger einbinden wollen. Das ist nicht unser Verständnis von Kommunalpolitik.
Aber was können wir verändern? Die freiwilligen Leistungen der Stadt liefern einen Ergebnisbeitrag von über 400.000€ - negativ. Da ist die Bücherei, die Bürgerhäuser, die Jugendarbeit drin enthalten.
Die Leistungen des Bauhofs und der Verwaltung sind noch nicht auf die einzelnen Produkte umgelegt, wie z.B. Friedhofswesen oder Grünanlagen.
Im Haupt- und Finanzausschuss muss noch eine Menge geklärt und diskutiert werden.
Wir freuen uns auf die Diskussion in unseren Veranstaltungen mit Ihnen.


